Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Zur "Romantischen Grenzwanderung" hatten sich 65 Personen angemeldet, darunter wieder etliche Gäste.

Da wegen des nassen Wetters der Vorwoche der Weg von Weissenburg nach Weiler zu schmierig gewesen wäre, startete die größere Wanderung mit 45 Personen am "Kräutercafe" bei der ehemaligen Grenzstation.

Die Wieslauter entlang bis zur "Siebenteilbrücke" ging es den Geh- und Radweg entlang, dann folgten wir dem "Gelben Punkt" dem Forstweg zum ehemaligen Forsthaus "Siebenteil". Dieses wurde um 1860 erbaut und bis ca. 1930 von Waldhütern und deren Familien bewohnt. Der letzte Bewohner zog dann nach Bobenthal, seine im Forsthaus aufgewachsenen Töchter habe ich vor ca. 20 Jahren noch kennen gelernt.

Die Gebäude -Wohnhaus mit Schuppen und Stall- wurden im 2. Weltkrieg von Soldaten beider Seiten "genutzt" und dienten danach den Bewohnern umliegender Dörfer als "Steinbruch". Die Ziegeln waren als erstes fort.

Seitdem liegt die Ruine im "Dornröschenschlaf" und verfällt immer mehr. Vor 20 Jahren stand noch eine Giebelwand.

Bei Sonnenschein -das Wetter meinte es gut mit uns- war Gelegenheit zum Frühstück und Erkunden der Mauerreste, dann ging es zur Wegspinne "Kehlingen" und dann bergab nach Bobenthal, wo uns Mathias mit dem Doppelstöcker abholte.

Nach der Mittagspause im Gasthaus "Zur Wegelnburg" ging dann noch eine große Gruppe mit zum Bahnhof Bundenthal, wo uns dann bei aufkommender Dämmerung der Bus erwartete.

Euer Wanderführer Reinhard.
 

Bericht: Reinhard Klotz  Bilder: Uwe Rinka

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