Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Adventureday, Rafting, Flusswanderung

Eine Gruppe wild entschlossener „Pfälzer-Wäldler“ machte sich auf, mit dem Vorsatz Ihre eigenen Grenzen kennen zu lernen. Unerschrocken und voller Tatendrang  hatten Sie alle nur ein Ziel vor Augen:

den „Adventureday“ im Murgtal  (Nordschwarzwald)

So waren denn auch alle guten Mutes, als es um 8:00 Uhr endlich in Richtung Forbach im Schwarzwald losging. Dank guter Vorplanung gab es, zur Freude aller, bereits auf der Hinfahrt leckeren Kaffe und Kuchen, der von freundlichen Bord-Stewardessen, sogenannten Saftschuppsen, verteilt wurde. In Forbach angekommen ging es auch gleich los.

Abseilen war angesagt.  Gefühlte 50 Meter (real wohl eher 15m) ging es, gesichert mit 2 Seilen und unter Anleitung eines erfahren Guides, senkrecht im Rückwärtsgang an einem Brückenbogen hinab ins Flussbett der Murg.  Die Mehrzahl der Teilnehmer zeigte sich unerschrocken und lies sich tapfer in die Murg abseilen. Nur eine kleine Truppe zog die erdgebundene Fortbewegung vor und rutschte, mehr schlecht als recht, im Gänsemarsch die Böschung hinunter, um dort von den vielen unerschrockenen Abseilern freundlich als „Looser“ begrüßt zu werden. Wie dem auch sei, alle waren unten angekommen und weiter ging es mit einer Flussbettwanderung. Im Zick-Zack-Kurs ging es über zum Teil mannshohe Findlinge. Da die Steine stellenweise nass und rutschig  waren, war höchste Vorsicht gefordert. Wer aber aufmerksam dabei war und sich auch einmal die Zeit nahm den Blick schweifen zu lassen, der wurde mit tollen Eindrücken einer wunderschönen Landschaft belohnt und kam trocken ans Ziel.

Nachdem die Schar der Wanderer, im Schweiße Ihres Angesichts, das steinige Flussbett überwunden hatten, war erst einmal eine Stärkung angesagt. Das Team von „adventure world“, dem Veranstalter dieses Tages, hatte trefflich vorgesorgt. Die angebotenen Würste, Steaks und Flammkuchen mundeten, und auch das ein oder andere Bierchen ließen sich die tapferen Abenteurer schmecken. Und so konnten alle anschließend, frisch gestärkt, ein weiteres Erlebnis in Angriff nehmen: das Rafting.  

Doch zuerst war umkleiden angesagt. Also rein in die Schwimmweste und auf mit dem Helm. Auch wenn es ungewöhnlich aussah, mancher erinnerte in seiner dicken Weste an stark an Obelix oder das Michelin-Männchen, Sicherheit ging vor. 

In kleinen Gruppen zu 4-5 Personen ging es ab in die Schlauchboote. Zuerst noch unter Führung eines Guides, später auch alleine, ging es rund 250 Meter die Murg hinab. Schon nach wenigen Metern galt es die Kajakspielstelle, ein Hindernis ähnlich einer kleinen Staustufe oder Walze, möglichst mittig und mit dem Bug voran zu überwinden. Hier war also Teamwork gefragt, damit man nicht schräg auf das Hindernis auftraf. Trotz einiger Hänger und einem umgekippten Boot hatten es letztendlich alle überlebt. Und die meisten hatte so viel Spaß bei der Sache, dass Sie ihr Boot immer wieder die Strecke zum Start zurückgetragen haben, um sich erneut in die kalten Fluten zu stürzen.

Doch auch wenn es noch so viel Spaß machte, irgendwann war es an der Zeit wieder in trockene Kleider zu hüpfen und erschöpft den Rückweg anzutreten.

Glücklicherweise hatte das Organisationsteam noch eine kleine Zwischenrast bei einem amerikanischen „Burger-bräter“ so dass niemand mit leerem Magen die Heimfahrt  durchleben musste. Diese hatte es übrigens auch in sich.

Dank eines gut gelaunten Busfahrers, sowie nicht ganz jugendfreier Stimmungsmusik....
gelle Bernd ;-)..... hatten wir noch viel Spaß auf dem Nachhauseweg.

Den Organisatoren, Heike Nattermüller und Bernd Lorenz, sowie deren Helfern, nochmals recht herzlichen Dank für Ihre Bemühungen. Heike und Bernd haben die Meßlatte wirklich hoch gelegt und uns allen einen vergnüglichen und erlebnisreichen Tag beschert.    

Weiter so!


 

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