Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Klosterruine Disibodenberg und Barfußpark Bad Sobernheim

Disibodenberg & Sobernheim

Kultur und Gesundheit waren die Themen der Fahrt in die Region.

Die Besichtigung der Kloster-Ruine unter Leitung einer sehr kompetenten Frau, der Freifrau von Racknitz, geb. Gräfin Ehrengard von Hohenthal

In ihrer schlichten Erscheinung war sie als Gräfin nicht zu erkennen. Sie war die letzte Besitzerin dieser Klosteranlage, die 1989 zu einer Stiftung SCIVIAS überführt wurde. Die Frau kann sich sehr rasch auf ihre Besucher einstellen und hat viel Ver-ständnis für Kinder. Wir erwarteten die Gräfin am ehemaligen Haupttor zum Kloster. In ihrer Einleitung fragte sie: Ob wir denn eine Hildegard unter uns hätten. Nein klang es im Chor. Wir haben eine Edelgard . Diese wurde zur Gräfin gebeten um mit ihr untergehakt gemeinsam das Kloster zu betreten. Die Gräfin wollte etwas Zeremonie. So konnte wer etwas Phantasie entwickelte eine Szene aus alter Zeit in etwa nachgestellt werden. Es war keine Hildegard von Bingen, aber eine „Edelgard von Gimmeldingen“

Die Führung war sehr aufschlussreich, nie langweilig, selbst unsere Jugend zeigte sich als aufmerksame Zuhörer. Enorm von Bedeutung war Kloster Disibodenberg seit seiner Gründung 600 n.C. durch den irischen Prediger Disibotus, dann als Wirkungsstätte der Hildegard von Bingen

Die als zehnjährige ins Kloster kam. Von hier aus gingen Impulse und Bewegungen nach ganz Europa. Der Leidensweg der Gebäude ist grausam mehrmals zerstört, immer wieder aufgebaut, so will man auch heute retten und rekonstruieren so weit es denn machbar ist. Sein Geheimnis, das starke „Erdmagnetfeld“ ist in Europa einmalig und sehr ausgeprägt.

Nach einem Picknick begaben wir uns zum „Barfusspfad“ manche unserer Wanderer waren schon mehrmals da. Es ist immer ein Riesenspaß für jung und weniger jung. Es gibt nasse Füße, kostenlos eng anliegende Socken, leicht abwaschbar und hin und wieder steigt das Wasser höher, wenn nicht wird durch spritzen nachgeholfen. Für die Füße ist es der Tag der Freiheit. Die Chance wurde genutzt.


Herzlichen Dank geht an die Wanderführerfamilien Uwe Rinka und Bernd Lorenz für die Durchführung dieser Wanderung.

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