Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Reisebericht zur Mehrtagesfahrt nach Ischgl/Österreich

Tag 1:

Pünktlich starteten wir um 06:00Uhr zur unserer diesjährigen Mehrtagesfahrt nach Ischgl vom Kirchplatz in Gimmeldingen. Knapp 60 Wanderer nahmen an der Mehrtagesfahrt teil. Natürlich hatten wir auch unseren "Stammmehrtagesfahrer" „Lutz John“ von der Fa. Hetzler mit seinem Doppelstockbus dabei.

An einem Rasthof an der Autobahn legten wird dann nach 2 Stunden Fahrt ein Frühstückspause ein, bevor es weiter nach Illerbeuren ging.

Das Wetter meinte es gut mit uns und der Besuch des Bauernhofmusem in Illerbeuren war eine willkommende Unterbrechung unserer Anreise.

Anschließend machten wir Mittagspause im nahe gelegenen Brauereigasthof in Kronburg. Zur Überraschung aller Teilnehmer besuchte uns dort der Gimmeldinger Bacchus „Elmar“, im Gefolge brachte er Wolle und Walle vom Bacchus Fanclub Allgäu mit. Es war eine gelungene Überraschung, zumal der Bacchus erst am Vorabend von unserer Reise erfahren hatte und spontan seinen Besuch plante.

Weiter ging unsere Anreise über Füssen – Reutte – Fernpass – Ischgl. An Ende des Fernpasses legten wir unsere letzte Rast ein und erreichten Ischgl um 18:15Uhr.

Nach über 12 Stunden Anreise traf man sich um 19:30Uhr zum Abendessen im „Eggerstüberl“, hier stellten sich dann auch die Gastgeber Martin, Heike, Frank, Manuela vor. Zur Begrüßung gab es dann auch für alle einen schmackhaften Marillenschnaps.

 

Tag 2:

Weil für den Nachmittag Gewitter angesagt war, legten wir das Frühstück auf 07:30Uhr fest, damit wir um 08:30Uhr zu unseren Wanderung starten konnten.

Am Kopsstausee angekommen teilten sich die Teilnehmer in 3 Gruppen auf, die sich auf Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsgrade verteilte. Die Wanderung über 8 km (9 Wanderer) und 16 km (22 Wanderer) wurden von Martin Walser, Willibald Kratz und Sebastian Neuwald geführt. Die Führung der Wanderung rund um den Stausee (5km) übernahmen Sabine und Dieter Neuwald.

Um 14.00Uhr trafen sich die 8km-Wanderer und die 5km-Wanderer um wieder nach Ischgl zurückzufahren. Man konnte den Teilnehmern deutlich die Anstrengungen der Wanderung in ca. 1600 Höhenmeter, die für uns ja nicht alltäglich sind, anmerken. Aus diesem Grund wollte auch keiner mehr den Wildererpark besuchen und man entschloss sich zur direkten Rückkehr nach Ischgl. Einige Teilnehmer nutzten den freien Nachmittag zum Besuch des Freibades oder zum Besuch eines Kartrennens, wieder andere zogen es vor eine kleine Rast auf Ihren Zimmern einzulegen.

Die 8km und 16km Wanderer stiegen von Zeinisjochhaus zur Verbelalpe auf, wo eine kurze Rast gemacht wurde. Jetzt trennten sich die Gruppen, die 8km-Wanderer liefen die Strecke zurück und die 16km-Wanderer stiegen zur neuen Heilbronner Hütte (2300 m) auf.

Nach einer Rast von ca. 1,5 Std ging es zum Ausgangspunkt zurück. Die Tour war sehr schön, aber auch sehr schwierig, da steil und steinig. Man sah schöne Bergblumen (Enzian, Knabenkraut, Trollblume, gelbe Küchenschelle und Alpenrose) und viele Murmeltiere.

Um 19.00Uhr traf man sich zum Abendessen um anschließend das Fußball EM Endspiel anzuschauen, was ja nicht so rühmlich für Deutschland gewesen ist.

 

Tag 3:

Der 3. Tage sollte ein wenig der Erholung dienen.

Um 10.00Uhr fuhren wir nach Zams und besichtigten dort „Tirols mystische Klamm“ genannt „Zammer Lochputz“.
Zuvor waren allerdings 203 Stufen zu bewältigen um den Eingang zur Klamm zu erreichen. Nach einem kurzen Durchgang durch die Spiegelhöhle folgte der Abstieg zum Turm mit anschl. Videoshow über die Sage vom Lochputz. Zum Abschluss stand noch der Besuch des Schaukraftwerkes mit Videovorführung an.

Zum Mittag besuchten wir den Milser Rasthof (Trofana Tyrol), das auf 3 Etagen wie ein kleines Dorf aufgebaut ist und erst kürzlich zum schönsten Rasthof Europas gewählt worden ist.

Mit guter Grundlage versehen sind wir dann zum Brennereidorf STANZ gefahren und haben dort an einer Schnapsprobe teilgenommen. Stanz hat die höchste Brennereidichte, es hat 120 Haushalte, 60 Brennereien sowie 90 Brenner und ist mehrfach für hervorragende Qualität ausgezeichnet. Neben etlichen Proben haben wir auch viele Informationen über die verschiedenen Herstellungsmethoden und Sorten erhalten. Bewaffnet mit einigen Flaschen von Edelbränden fuhren wir dann wieder nach Ischgl zurück.

Der Abend einschließlich des Abendessens stand unter dem Motto „Tiroler Musik Abend“. Dieser Abend wurde von den Gastgebern arrangiert und ein Alleinunterhalter sorgte für beste Stimmung.

 

Tag 4:

Wegen erheblich geänderter Preise (nicht abgesprochen) mussten wir heute eine Änderung des vorgesehenen Programmes vornehmen. Wir entschlossen uns die Heidelberger Hütte nicht zu besuchen. So mussten kurzfristig die Wanderungen anderes geplant werden, was auch Dank unserer erfahrenen österreichischen Wanderführern und voraus geplanter alternativ Routen, problemlos gelungen ist.

Alle Teilnehmer starteten den Tag mit einem kurzen Fußmarsch zur Seilbahnstation. Mit der FIMBA-Bahn (Kabine) ging es von der Talstation (1400m) zur Bergstation (2300m) und weiter mit der Sesselbahn zum Idjoch auf 2720m Höhe.

Bei +2 Grad und herrlichem Wetter genossen wir auf der Höhe einen herrlichen Ausblick.

Hier oben trennten sich die Wanderer in verschiedene Leistungsgruppen.

Die Gruppe 1: am Grat entlang zur Greitspitze (2870m) – Innerviderjoch (2560m)  - Salaaser Kopf (2820m) – Abgang in Tal (2000m) – Sassgalunkopf (2300m) – Abstieg zur Paznauner Taya (1800) und weiter zur Mittelstation. Gesamtlänge 21km

Die Gruppe 2: wanderte zur Idalpe - Abgang in Tal (2000m) – Sassgalunkopf (2300) – Abstieg zur Paznauner Taya (1800) und weiter zur Mittelstation. Gesamtlänge 10km

Die Gruppe 3: mit der Flimjochbahn zur Idalpe – Rundgang – Einkehr in Idalpe – Abfahrt zur Mittelstation – Aufstieg zum Paznauner See mit Rast – Abstieg zur Mittelstation. Gesamtlänge 5km

Alle 3 Gruppen fanden sich dann an einem kleinen idyllischen See zu einer kurzen „Jause“ ein, die von unseren Gastgebern arrangiert worden ist.

Wegen eines Gewitters zogen es alle 3 Gruppen vor, von der Mittelstation mit der Seilbahn nach Ischgl zurück zu fahren.

 

Tag 5:

Nach dem Frühstück und der offiziellen Verabschiedung begann unsere Heimreise um 08.20Uhr mit der Rückfahrt über die Silvretta-Hochalpen-Str. Am höchsten Punkt der Straße (Biehler Höhe) liegt der Silvretta-Stausee, hier machten wir eine etwas längere Pause um hier noch ein paar herrliche Eindrücke zu sammeln. Über 30 Kehren, die unserem Busfahrer Lutz all sein Können abverlangte, fuhren wir in Richtung Bodensee. In Überlingen machten wir im Höhengasthof (Haldenhof) unsere Mittagsrast. Von hier hat man einen einmaligen Blick über den Bodensee.

Um 19.30 Uhr erreichten wir dann, bei sehr schwülen 34Grad, alle gesund und munter Gimmeldingen.

So ging nach fast 1,5 Jahren Vorbereitungszeit eine Mehrtagesfahrt zu Ende, von der alle Teilnehmer der Meinung waren, dass es sich um eine rundum gelungene Veranstaltung gehandelt hat.

Allen Daheimgebliebenen sei gesagt: "Ihr habt etwas „Einmaliges“ verpasst".


Die Mehrtagesfahrt wurde geplant und organisiert von den Familien Familien Dieter Neuwald und Willibald Kratz.

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