Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Kohle – Verstromung ist ein umfangreicher Prozess den wir in Mannheim erfahren haben.

Der Begrüßung durch zwei Fachleute (pensionierte Mitarbeiter des GKW) folgte ein anschaulicher Info – Film.

Beim Rundgang durch die Anlage, ausgerüstet mit Funkempfängern, erfuhren wir über Transport, Lagerung, Zermahlung, Bedarf, Verfeuerung der Kohle. Nachbehandlung von Asche und Rauch unter Berücksichtigung der Umweltauflagen. Das optimale Ausnutzen der Steinkohle ist die Aufgabe.

Wasser, Heißwasser, Dampf, für den Laien komplizierte Vorgänge, die von einer zentralen Messwarte mit einem Wald von Bildschirmen aus gesteuert wird.

Benötigte man früher noch etwa 1kg Steinkohle um 1KWh (Kilowattstunde) zu erzeugen, so erreicht man heute das gleiche Resultat mit nur 300Gramm Kohle.

Während in früherer Zeit die Kamine noch schwarzen Rauch ausstießen, so vernimmt man heute manchmal leichten weißen Rauch. Die 200 Meter hohen Kamine sind bewohnt von Falken und die bekämpfen erfolgreich die Taubenplage.

Ach ja, da jagt (für unser Wohlbefinden) gut gegen Lärm abgekapselt, eine etwa 200 Tonnen schwere Dampfturbine mit einem Generator mit 3000 Umdrehungen pro Minute und der liefert uns Strom zu allen Zeiten. Das GKW Mannheim liefert unsre Grundlast an elektrischer Energie, Dampf für Fernheizungen und Strom für die DB.


Ganz besonderen Dank geht an die Organisatoren Walter Gutfrucht u. Wolfgang Kupiedo für die Gestaltung, Organisation und Durchführung dieses "Brückentages" beim GKW Mannheim.

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