Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Jung, mittelalt und alt - gemeinsam im Ordenswald bei Haßloch unterwegs
PWV Gimmeldingen auf dem Walderlebnispfad Am Eichelgarten in Haßloch

Der Waldrand von Haßloch zwischen der TSG Hassloch und dem Vogelpark Haßloch bietet Spiel, Spaß, Unterhaltung und Wissenswertes für jung und alt. Wanderführer Peter Kreitner traf sich mit der altersmäßig bunt gemischten Wandergruppe auf dem Real-Parkplatz und führte diese als erstes zum Waldspielweg von Haßloch. Diese viel genutzte Zuwegung zu diversen Fitness, Walking und Jogging-Touren - von Fahrradfahrern ganz abgesehen - bietet am Wegesrand diverse Spielgeräte für Kinder.

 

Diese wurden von den mitwandernden Kinder auch nicht übersehen und wollten alle ausprobiert werden. Sie bremsten allerdings den Wanderführer aus, welcher seinen Fokus auf den Walderlebnispfad gerichtet hatte. Es wurde aber nicht zur Eile ermahnt, sondern die "Führungsgruppe" musste öfter eine Pause einlegen. Und obwohl die Gruppe auf dem Rückweg zur abschließenden Mittagsrast wieder an diesen Spielgeräten vorbeikam, saßen alle rechtzeitig am Tisch.

Dann war es Zeit die Fahr- und Wanderautobahn zu verlassen und auf schönen "Pädel", wie der Pfälzer sagt, den Walderlebnispfad zu betreten. Dieser besteht aus 13 Stationen, welche über angebrachte Schilder erklärt werden und natürlich ein Bienenhotel mit einem Reptiliengästehaus enthalten. Es gibt Ruheliegen, ein Holzpuzzle, und eine Weitsprunggrube mit Tierbezug. Selbstverständlich fehlt auch ein Waldklassenzimmer nicht, denn der Bereich des Ordenswaldes wird gerne von Kindergärten und Schulklassen genutzt. Dies alles ist natürlich nicht vollständig aufgezählt, aber es soll ja noch Überraschungen für Nachwanderer geben. Es waren genügend Omas und Opas dabei, welche vielleicht ihren Enkeln diese Spiel- und Wissensstrecke mal zeigen wollen.

Und was gab es für die Erwachsenen ? Außer der Freude den Kindern beim Spielen zuzusehen ? Für die gab es einen Einblick in die Bachverlegung des Rehbaches, denn man kreuzte einige Male den zukünftigen, schon angelegten Bachverlauf. Aber wenn die Erwachsenen in ihrer Höhe aufmerksam waren, dann haben sie auch Schilder an Bäumen gesehen, mit denen diese dem Betrachter vorgestellt wurden. Und einige Erklärungen an den Erlebnispfadstationen waren auch für die hilfreich. Wie messe ich die Höhe eines Baumes ? Welche Funktion hat das Todholz im Wald ? Wie weit springt ein Wildschwein ?

Zum Abschluß ging es zum Griechen, zum gemeinsamen Mittagessen und ersten Austausch über das Erlebte. Über eine Wiederholung, vielleicht im nächsten Wanderplan, zu einer trockneren Jahreszeit, kann sicher nachgedacht werden.

Wanderführer: Peter Kreitner
Bilder:
Bericht: Ewald Metzger

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