Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Nachtwanderung zum Panorama Turm auf dem Weinbiet Gipfel

Der Mond ließ sich erst auf dem Rückweg kurz vor Gimmeldingen hinter den Bäumen blicken. Die Sonne bevorzugte ebenfalls hinter den Wolken unterzugehen. Dennoch war es eine tolle Tour, denn nach dem Regen über Tag klarte es abends stündlich immer weiter auf und die Sterne waren zu sehen.

32 warm angezogene Wanderer - darunter einige Gäste- starteten kurz nach 18 Uhr am Sportplatz in Gimmeldingen. Zunächst auf dem Premiumwanderweg „Weinsteig“ parallel zum Mußbach das Tal hinauf. Ab der Looganlage in einigen Kehren den Berg hinauf und unter dem frischen Grün der Buchen am steinernen Hai vorbei. An der Kreuzung von Weinsteig und Blau/Weiß markiertem Weg entschieden wir uns - nach kurzer Abstimmung - für den weiteren Weg Richtung Silbertal aufs Weinbiet.

Einer der ersten Wanderer – welch Glück unser „Haus und Hoffotograf“ Uwe Rinka - erreichte um 20:10 Uhr das Weinbiethaus und entschied sich sofort für den Aufstieg auf den Turm. So entstand das einzige Foto der Sonne kurz vor ihrem Untergang hinter den Wolken. Kairos – der Gott des Augenblicks, Schutzpatron der Fotografen war ihm gut gesonnen.

Vor dem Weinbiethaus erwartete uns Susanne Gräning und im Haus eine wohlige Wärme: Irgendein netter Mensch des Hütten-Teams hatte für uns den Kamin angezündet! Gemütlich ging es zu beim Picknick im Haus, der PWV-Spende an Brezeln und den diversen Leckereien, die aus den Rucksäcken gezaubert wurden. Immer wieder zog es Einzelne auf den 21,5 m hohen Panoramaturm. Über eine steinerne Wendeltreppe im Innern nach oben die grandiose Aussicht genießen. Bei eisigen Temperaturen und leichtem Wind hielt es jedoch niemand länger dort aus.

Bevor wir uns gegen 22 Uhr im Dunkeln auf den Rückweg machten, wurde die Tradition des Gruppenfotos gepflegt: Gut gelaunte Wanderer – sogar zwei Pfadfinder waren unter ihnen - die Stirnlampen leuchten im Blitzlicht.

Die Wolken haben es uns leider nicht ermöglicht ganz ohne Lampen für alle auf sicheren Wegen nach unten zu gehen. Die Wanderführer entschieden sich entgegen der Planung – wegen des fehlenden Mondlichts und sehr matschiger Waldpfade - für den Abstieg zunächst über den asphaltierten Lieferantenweg. Nach 30 Minuten bogen wir ab auf einen befestigten Forstweg – dort war es möglich auch ohne Lampen beim Absteigen die Atmosphäre im Wald zu genießen.

Um 23:15 Uhr kamen Alle wohl behalten am Sportplatz in Gimmeldingen an. Es war eine besondere Tour mit Wanderern, die sich freuten in der Gruppe den Weg durch den Wald in der Dunkelheit gewagt zu haben.

Bericht: Ute Weis
Bilder: Uwe Rinka

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