Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Mittwochswanderer bei der Erkundung von Trier

Früh aufstehen hieß es bei dieser „Mittwochswanderung“.

Bereits um halb neun startete der Ausflug in die Römerstadt Trier in Gimmeldingen an der Haltestelle Denkmal. Bereits in Neustadt gab es kleine Schrecksekunde. Reicht es noch auf den Zug, war die bange Frage, denn unser Bus hatte etwas Verspätung. Da der Bus wegen dem Weinlesefest nicht zur gewohnten Haltestelle fahren konnte, gab es einige bange Minuten. Doch dann die Erleichterung. Der Südwest-Express hatte fünf Minuten Verspätung.

 Jetzt konnte es auf die knapp zweistündige Reise über Saarbrücken und durch das romantische Saartal in die ehemalige römische Metropole gehen.

Pünktlich im Trierer Hauptbahnhof angekommen lag die erste Etappe Richtung Fußgängerzone vor uns. Schon nach kurzem Fußweg kam eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Triers in Sichtweite, die Porta Nigra. Hier war der richtige Ort für das obligate Gruppenfoto und eine Besichtigung des Denkmals von außen.

Vorbei am „drei Königen Haus“ steuerten wir unserer Mittagsrast entgegen. Leises Murren kam auf, als es hieß, wir essen im Trierer Karstadt zu Mittag. Um so größer war die Verwunderung, dass es beim Karstadt einige Etagen in die Tiefe ging, denn das Ziel war das Restaurant „Historischer Kelle“ in eben diesem Kaufhaus. Beim Bau des Einkaufstempels war ein mittelalterliches Kellergewölbe aus dem 13. und 14. Jahrhundert entdeckt worden. Dieses Kreuzgewölbe mit Gurtbögen und Pfeilern ist typisch für die frühgotische Baukunst.

Die Kellerräume dienten ursprünglich als Handelslage zur Aufbewahrung von Wollballen. Später wurden sie als Weinkeller genutzt. Heute ist dieser historische Keller ein besonders uriger Ort zum Verweilen und nebenbei das Restaurant des Kaufhauses, in dem es sich vorzüglich speisen und Trierer Spezialitäten genießen lässt.

Viel zu früh galt es diesen Ort zu verlassen, denn Trier hat noch mehr zu bieten und die Zeit war knapp bemessen.

Nächstes Ziel war der Marktplatz mit schönem Brunnen und etwas versteckt die Bürgerkirche St. Gangolf, die wir kurz besichtigten. Unweit von dieser Kirche lädt der der romanische Trierer Dom mit der direkt daneben gebauten Liebfrauenkirche im gotischen Stil zum Verweilen ein. Auch hier war die Zeit kurz bemessen, denn wir musste weiter zur römischen Konstantin Basilika mit dem direkt dort angebauten kurfürstlichen Palais. Wer wollte, konnte am Ende des Parks die Ruinen der Kaiserthermen bewundern.

Viel zu früh ging es dann auf den Rückweg zum Bahnhof, denn um halb fünf wartete der Süwex für die Rückfahrt nach Neustadt. Dennoch war am Weinstand auf dem Marktplatz noch Zeit, ein gutes Tröpfchen Moselwein zu genießen.

Wanderführer: Egon Mackert
Bericht:Egon Mackert
Bilder: Uwe Rinka

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