Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

1. Besuch des Müllheizkraftwerks in Ludwigshafen am 8.4.2015

Eine Gruppe interessierter Mitglieder des PWV-Gimmeldingen besuchte das Müllheizkraftwerk in Ludwigshafen. Man fuhr mit Bus und Bahn nach Ludwigshafen Hauptbahnhof.

Da schon Mittagszeit war, liefen wir auf der Deutschen Straße Richtung „Müllers Wirtshaus“. Danach ging es weiter in Richtung Kraftwerk, da noch genügend Zeit war, ging es noch in den naheliegenden Ebertpark. Dort machten wir noch einen kleinen Rundgang und genossen die schöne Frühlingssonne. Manche gönnten sich ein Eis. Am Eingang des Ebertparkes stand ein Eismann. Ganz anders als in Neustadt, fahren in Ludwigshafen die sogenannten „Eismänner“ in die Ortsbezirke, zur Freude von „jung und alt“. Pünktlich um 15:00 Uhr standen wir dann beim Kraftwerk an der Pforte, und wurden auch gleich von unseren zwei Führern begrüßt. Ausgestattet mit Warnweste und Schutzhelm machten wir erst mal ein Gruppenfoto, bevor es mit der Führung losging. Der Rundgang dauerte gute zwei Stunden und war sehr aufschlussreich. Man konnte genau verfolgen, wie aus unserem Hausmüll Strom und Dampf für die Fernwärme erzeugt wird. Leider war das gesamte Müllheizkraftwerk wegen anstehender Revisionsarbeiten abgestellt, es war kein Feuer zu sehen. Da die maximale Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, nimmt der PWV-Gimmeldingen noch einer weiteren Führung am 15.04.2015 teil. Da ist die Anlage auch wieder in Betrieb zu sehen.

2. Besuch des Müllheizkraftwerks in Ludwigshafen am 15.4.2015

Nachdem letzten Mittwoch 17 Mitglieder des PWV-Gimmeldingen das Ludwigshafener Müllheizkraftwerk besuchten, machten sich heute nochmal 14 PWV‘ler auf den Weg zum Kraftwerk. Man fuhr wieder mit Bus und Bahn nach Ludwigshafen und auch die Mittagsrast verbrachten wir wieder im „Müllers Wirtshaus“. Diesmal konnten wir, da das Wetter herrlich war unsere Mahlzeit im Freien zu uns nehmen.

Vor dem Kraftwerksbesuch war auch wieder noch etwas Zeit, um im Ludwigshafener Ebertpark eine Runde zu drehen. Im Kraftwerk angekommen, wurden wir nach der Begrüßung von unserem Führer Herr Egersdörfer mit Warnweste und Schutzhelm ausgerüstet. Nach dem Gruppenfoto ließen wir uns in einer zweistündigen Führung das Müllheizkraftwerk zeigen und erklären.

Das Prinzip ist recht einfach: Müll aus der Stadt und der Region wird überwacht verbrannt. Die Wärme treibt Dampfturbinen zur Stromerzeugung an. Die Resthitze des Dampfes betreibt das Fernwärmenetz, damit möglichst wenig Energie verloren geht.

In der sogenannten Querverbundleitwarte überwacht die Mannschaft von der TWL in 24-Stunden-Schichten das Zusammenspiel von Wasserversorgung, Müllverbrennung sowie Strom- und Fernwärmeerzeugung. Dort sieht es aus, wie ein Kontrollzentrum der Raumfahrt. Was früher dezentral geregelt wurde, läuft heute hier zusammen, erläutert Egersdörfer.

Die mehr als 60 Außenanlagen in der ganzen Stadt werden von hier aus koordiniert. So steigt beispielsweise in Halbzeitpausen von wichtigen Fußballspielen der Wasserverbrauch um bis zu 70 Prozent, weil viele Zuschauer zur gleichen Zeit die Toilettenspülung drücken. Zu Leitungsüberlastungen darf es aber trotzdem nicht kommen, deshalb müssen Netzdruck und Wassermenge reguliert werden.

Nach Revisionsarbeiten stand das Kraftwerk eine Woche still und befand sich gerade in der Anfahrphase, es war auch diesmal kein Feuer zu sehen. Trotzdem war die Führung sehr aufschlussreich und ist auch weiter zu empfehlen.

 muell gesamt

PWV-Gimmeldingen im Müllheizkraftwerk Ludwigshafen

weitere Links:
www.gml-ludwigshafen.de/das-unternehmen/downloads/
www.gml-ludwigshafen.de/muellheizkraftwerk-ludwigshafen/anlagenuebersicht/
www.muellers-wirtshaus.de/

Bericht und Fotos: Heike Rinka (8.4.15) / Uwe Rinka (15.04.2015)


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