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Mittwochswanderung ins Krebsbachtal am 11.06.2014
Gleich mehrere Täler waren im Programm der Mittwochswanderung in den Kraichgau. Von Neustadt aus, war das erste Ziel Heidelberg Hauptbahnhof. Dort wurde in die S5 Richtung Bad Rappenau umgestiegen.

Bis Neckargemünd begleitete uns das Neckartal. Dann war das Elsenztal an der Reihe. In Meckesheim wechselten wir den Zug und das Tal. Zum Bahnhof Neckarbischofsheim Nord war das Schwarzbachtal unser Begleiter. Dort erwartete uns der Höhepunkt dieser Tour. Am Nebengleis wurde der Esslinger Triebwagen Baujahr 1954 bereitgestellt, in dem bereits für uns Plätze reserviert waren. Dieser war in seinen besten Tagen auf einigen Nebenbahnen unterwegs. Er wurde originalgetreu restauriert. Holzklasse war angesagt. Das Begleitpersonal brachte uns sogar Sitzkissen. Der Pfiff des Schaffners war das Startzeichen zum Bahnerlebnis aus der guten alten Zeit.Die 17 km lange Strecke zählt zu den wenigen Nebenbahnen in Baden-Württemberg, die noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten ist. Sie erschließt einen Bereich vom nördlichen Kraichgauer Hügelland bis in den vorderen (auch kleiner genannt) Odenwald.Die Strecke wird Heute in den Sommermonaten jeden Sonn- und Feiertag und jeden 2. Mittwoch im Monat von der Pfalzbahn aus Frankenthal mit einem historischen Triebwagen aus den 50iger Jahren in gemütlichem Tempo befahren. In zahlreichen Kurven schaukelten wir in gut 30 Minuten durch das romantische Krebsbachtal bis zum Bahnhof Siegelsbach. Vom Bahnsteig waren es nur wenige Schritte zum (wie könnte es auch anders sein) Gasthaus zu Eisenbahn, wo wir bereits zum Mittagessen erwartet wurden.

gruppe klGruppenfoto vor dem Esslinger Triebwagen, Baujahr 1954

Viel zu kurz war die Zeit und wir brachen zu Fuß auf, wie es sich für PWV-ler gehört. Parallel zur Bahnstrecke führte unser Weg zum Endpunkt der Linie in Hüffenhardt im kleinen Odenwald. Schon bald tauchte unser alter Bekannter der Esslinger Triebwagen auf. Nach einer Verschnaufpause rangierte er an den Bahnsteig und wir konnten wieder auf den Holzbänken Platz nehmen. Der heute im Nahverkehr selten geworden Pfiff des Schaffners war das Signal zum Aufbruch zurück nach Neckarbischofsheim.

Ein paar Schritte und wir waren wieder im heutigen Jahrhundert. Die S-Bahn nahm uns auf, um uns zum Bahnhof Heidelberg Altstadt brachte. Nach kurzer Wartezeit fuhr die S-Bahn nach Homburg Saar ein, um uns ins heimische Neustadt zu bringen.

Bericht: Egon Mackert
Foto`s: Uwe Rinka

 

 

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