Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

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Wanderung zur Mittwochswanderung

Die heutige Mittwochswanderung sollte mit Bus und Bahn nach Lambrecht führen, und von dort zu Fuß nach Neidenfels zur Lichtensteinhütte. Ich entschied mich, von Gimmeldingen direkt nach Neidenfels zu laufen.

Es war ein sonniger, vorfrühlingshafter, regenfreier Tag. Ich lief von Gimmeldingen über den Stabenberg1, Knoppenweth, Weißer Stich zum Rotsteig. Vom Rotsteig ging es dann über den Rentnerrennweg nach Lambertskreuz. Dort traf ich ganz unerwartet auf meinen Wanderfreund Max, der von Weidenthal auf das Lambertskreuz gelaufen ist. Der Musiker „Emil“ war auch, wie jeden Dienstag auf dem Lambertskreuz, und sorgte für gute Stimmung. Frisch gestärkt machte sich Max und ich auf den Weg nach Neidenfels. Wir machten noch einen kurzen Abstecher zur Burgruine Neidenfels und erreichten kurz danach die Lichtensteinhütte vom PWV-Neidenfels. Dort trafen wir auf die eigentlichen Mittwochswanderer. Nach einigen Schoppen machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Bahnhof und fuhren mit der S-Bahn nach Hause.

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Max Ziereisen und Uwe Rinka auf der Burgruine Neidenfels                                                Stabenbergturm1

Bericht und Bilder: Uwe Rinka

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1 Stabenberg, Stabenbergturm
Auf der Bergkuppe steht eine gedrungene Aussichtswarte. Den steinernen Unterbau, dessen Grundfläche rund drei mal drei Meter misst, schließt in etwa fünf Meter Höhe eine Plattform ab, die zugleich als Innenraumdecke dient. Ursprünglich stand darauf noch eine Art hölzerner Pavillon von gut drei Meter Höhe, so dass das Türmchen von der Rheinebene aus sichtbar war. Doch schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der durch Verwitterung schadhaft gewordene Holzaufsatz entfernt und durch ein einfaches Eisengeländer ersetzt. Samt diesem beträgt die Gesamthöhe heute nur noch etwa sechs Meter. So fällt das Bauwerk wegen der umstehenden – allerdings nicht sehr dicht gewachsenen – Nadelbäume aus der Ferne nicht mehr auf. Auf den Bau aus Bossenquadern führt eine außen angebaute Steintreppe. Das Mauerwerk des Unterbaus umschließt einen kleinen Raum, der als Unterstand gedacht ist. Er ist über einige Treppenstufen und eine Türöffnung zugänglich.

 

Der Aussichtsturm war das erste Bauwerk, das vom Pfälzerwald-Verein errichtet wurde. Die Planung begann 1902, die Pläne stammten von Otto Volker, der auch das Vereinsabzeichen des Pfälzerwald-Vereins entworfen hatte. Am 26. September 1904 wurde der Turm eingeweiht. Die Baukosten beliefen sich auf 1725 Reichsmark.
Quelle: Wikipedia

 

Weiterer Bericht vom Wanderführer der Mittwochswanderung

Der Wettergott meinte es am 12 Februar wieder gut mit den Gimmeldinger Mittwochswanderern und schickte an diesem Tag Sonnenschein. Über 20 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich in der Lichtensteinhütte des PWV Neidenfels.

Doch der Reihe nach:

Nach der Anreise mit Bus und Bahn trafen wir uns am Lambrechter Bahnhof, um uns auf den Weg nach Neidenfels zu machen. Zunächst wanderten wir entlang der Bahnstrecke, ehe wir ins erste Tal von Neidenfels einbogen. Stetig bergan umrundeten wir dieses, um dann das nächste Tal zu erkunden. Da Neidenfels mehrere Täler hat, ehe das Ziel der PWV-Hütte näher rückte, mussten wir auch diese umrunden.

So kamen einige Kilometer und Steigungen und Abstiege zusammen, bis wir gegen 16 Uhr am Ziel ankamen.

Nachdem der Durst und der Hunger gestillt waren, machten wir uns auf zu den letzten zwei Kilometern zum Neidenfelser Bahnhof. Ein erlebnisreicher Tag ging mit der Heimfahrt per Bus und Bahn zu Ende.

Bericht: Egon Mackert


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