Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

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Auf dem Eifelsteig von Gerolstein nach Manderscheid

Am Samstag 23.06.2012 um 6.00 h machten sich 15 WanderInnen mit dem „Diensttaxi“ und 2 Privat-PKW auf den Weg nach Gerolstein.

An der Büschkapelle (486 m) oberhalb von Gerolstein haben 13 Teilnehmer die Wanderung begonnen. Es ging zur Dietzenlay und zu deren Aussichtsturm hinauf (611 m). Hier genossen wir nicht nur unser Frühstück, sondern auch die wunderbare Aussicht auf die Gerolsteiner Dolomiten, die wir noch vom letzten Jahr kannten. Am östlichen Horizont waren die Hohe Acht und Nürburg zu sehen. Auf wirklich gut markierten Wegen stiegen wir gegen Norden gegen den Heidkopf ab und dann ging es auf angenehmen Waldwegen in Richtung Süden weiter. Nachdem wir den Enzenbach gequert haben, ging es durch herrlich blühende Wiesen nach Neroth (499 m). Hier war es Zeit für unser Mittagsessen, das wir einen netten Gasthof einnahmen. Nach der Rast wurden wir gleich wieder gefordert, denn es folgte der steile Aufstieg auf den Nerother Kopf (647 m). Am Gipfel hatten wir einen imposanten Blick auf einen ehemaligen Vulkan, der aber durch Gesteinsabbau von seiner wirklichen Größe eingebüßt hat. Auch waren auf dem Gipfel noch Mauerreste der Burg Freudenkoppe zu bestaunen. Von hier ging es wieder abwärts auf eine Wiese, von der wieder in den Wald zum Birkenberg. Wir wanderten an einem Bach entlang und kamen dann nach Neunkirchen. Nach der  Neunkirchner Mühle ging es auf einem Holzsteg über eine sumpfige Wiese nochmal auf schönen Waldwegen einen Berg hoch und dann abwärts zum Schulzentrum Daun. Nachdem wir an diesem Tag schon 20,5 km gewandert hatten, wartete hier unser Diensttaxi, das uns die letzen 5 km zu unserem Nachtquartier „Dauner Jugendherberge“ ersparte, zumal der Weg von hier durch die Stadt an das andere Ende führte. Die Fahrer machten sich noch auf den Weg nach Gerolstein, um die Autos nach Daun zu holen. Geduscht und nach dem Abendessen wieder zu Kräften gekommen, genossen wir den zu Ende gehenden Tag bei „einem?!? verdienten Bier und saßen wir noch gemütlich in der Abenddämmerung.

Sonntags vor dem Frühstück haben wir die PKW schon nach Manderscheid gefahren. Nach einem ausgezeichneten Frühstücksbüffet, das ich in manchem Hotel so nicht gesehen habe, gingen wir auf die 2.Etappe unserer Eifelsteig-Wanderung. Von der Jugendherberge ging es zum Gemündener Maar (430 m). Nun stiegen wir dann auf Waldwegen im Hang des Kraters zum 1913 erbauten 11 m hohen Dronketurm (561 m) auf dem Mäusberg. Von hier hatten wir eine tolle Aussicht zum Gemündener Maar hinunter, sowie eine herrliche Rundsicht über die Eifel. Nach etwa 250 m auf dem Plateau des Mäuseberges eröffnete sich uns eine tolle Aussicht auf das unter uns liegende Weinfelder Maar auch Totenmaar genannt.

Wir stiegen weiter zur Weinfelder Kirche (495 m), einer ehemaligen Pfarrkirche des im 16.Jh an Pest untergegangenen Dorfes ab und umrundeten den See auf dem Uferweg zur Hälfte bis auf einen Rastplatz (505 m) an der L 64. Sofort nachdem wir die Straße überquert hatten, sahen wir das 3 Maar des heutigen Tages, das Schalkenmehrener Maar (422 m), zu dem wir absteigen. Wir wandern durch den Ort Schalkenmeeren – direkt am Maar gelegen – und dann über Wiesen den Kuppeln des Observatoriums  auf der Hohen List zu. Dann gingen war an der Fachklinik Altburg entlang. Der Eifelsteig führte uns wieder im Wald in ein kleines Tal hinab, hier ging es an einem Teich des Angelvereins Trittscheid (379 m) mit Rastplatz und Schutzhütte vorbei. Dann nochmals in den Wald hinauf und anschließend auf  steilen Pfad hinab zur Lieser. Hier haben wir unsere Mittagsrast in der Üdersdorfer Mühle (346 m) gemacht.  Bis hier war das Wetter trocken und angenehm, leider hat uns ab hier das Glück verlassen und es nieselte leicht. Ab hier geht der Eifelsteig parallel mit dem Lieserpfad bis nach Manderscheid (373 m). Auf dem weiteren Weg haben wir die Lieser mehrfach überquert. Der Steig ging mehrmals den Berg hinauf und wieder runter zur Lieser, es gab immer wieder tolle Blicke auf die Lieser. Leider konnten wir den letzten Teil des Weges nicht mehr richtig genießen, das es sich eingeregnet hatte. Die letzten 2-3 km mussten wir leider in strömendem Regen wandern, der schmale Steig war auch stellenweise total aufgeweicht. Kurz vor Manderscheid hatten wir noch Ausblicke auf die Manderscheider Burgen. Nach 23,5 km waren wir froh, als wir in Manderscheid die Auto sahen. Zum Glück hatte unser „Taxiteam“ ein schönes Hotel für unser Abschlussessen ausgesucht. Gut gesättigt und wieder „trockengelegt“ machten wir uns dann auf die Heimfahrt. Die Resonanz der Gruppe war positiv und es wurde der Wunsch nach einer Fortsetzung ausgesprochen.

Quelle: Rother Wanderführer „Eifelsteig“ von Jürgen Plogmann aus Neustadt

Bericht: Gehard Spengler
Wanderführer: Gerhard Spengler, Willibald Kratz

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