Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

Um 7.00 h fuhren 25 Wanderer nach Hillesheim. Nach einer kurzen Besichtigung der Stadtmauer führten die Wanderführer Gerhard Spengler und Willibald Kratz die Gruppe über den Eifelsteig nach Gerolstein.

 

Wir starteten im Zentrum von Hillesheim am Graf-Mirbach-Platz neben der Kirche. Durch eine kleine Parkanlage am Sportplatz vorbei kamen wir in das Bolsdorfer Tälchen. Wir folgten dem sich verengenden Tälchen bis Bolsdorf (394 m) und setzten unseren Weg am Bach entlang bis ins Kylltal fort und gelangten nach Dohm (357 m).

Auf Waldwegen mit geringer Steigung  kamen wir zur Heimatblickhütte (519  m) und hielten hier unsere Mittagsrast. Rucksackverpflegung war angesagt.

Nach der Rast kehrten wir dem Wald den Rücken und gelangten durch Wiesen und Felder an den Ortsrand von Roth (473 m).Wir umgingen den Ort, vorbei an einem Tuffsteinabbau  kamen wir zur Mühlsteinhöhle, die einige von  uns erkundeten. Beim  Austritt aus dem Wald erreichten wir die  Hütte auf dem Rother Kopf (560 m). Wenige Meter nach der Hütte wurden wir mit einem wunderschönen Ausblick belohnt. Nun ging es auf einem schmalen Pfad über die mit Gräsern und wilder Schlehe bewachsene Flanke des ehemaligen Vulkans bergab.

Über Wiesen  wanderten wir am Waldrand hinab zu einem kleinen Stausee (392 m), wo wir im Vereinsheim des Motorradclubs eine weitere Pause eingelegten. Wir erholten uns je nach Geschmack bei Kaffee oder einem kühlen Bier. Obwohl wir schon am westlichen Ortsrand von Gerolstein angelangt waren, hatten wir noch 2 Std Wanderung vor uns.

Nun ging es durch ein Bungalowdorf über eine Wiese zur sichtbaren Felsspitze des Auberges. An dem Felsen vorbei stiegen wir sogleich gegen die Munterley an. Der Weg verlief über einen schmalen, felsigen Pfad, der fast eben unter den Türmen und Wänden der Munterley entlang führte. Weiter ging es den Berg hinauf zur Schutzhütte Munterley (482 m). Bei einer kurzen Rast konnten wir den herrlichen Ausblick auf das unter uns liegende Gerolstein genießen.

Hier befanden wir uns inmitten der Gerolsteiner Dolomiten. Deren Ursprung liegt etwa vor 360 Mio. Jahren  im tropischen Devonmeer, in dem Korallen und Schalentiere lebten und verendeten. Durch chemische Prozesse verwandelte sich ihr Kalk in Dolomit. In der Erdneuzeit wurden die Dolomitschichten durch Vulkane durchstoßen. Die postvulkanischen Kohlesäureentgasungen (Motetten) u.a. im Kylltal bilden die Grundlage der Mineralwasserindustrie
Quelle: Rother Wanderführer  "Eifelsteig" v. Jürgen Plogmann aus Neustadt

Der Eifelsteig verläuft nun auf Pfaden durch Buchenhochwald zur Buchenlochhöhle. Einige Wanderer haben sich in die Höhle getraut, die allerdings durch den Regen des Vortages sehr schmierig war. Von hier ging es weiter durch den Hochwald zu einer Grillhütte an der Papenkeule. Zum Schluss wanderten wir über Wiesen zum Hustley (485 m). Von nun an ging es durch den Wald  immer bergab,  bis wir im Tal über einen Steg die Eisenbahnlinie und die Kyll überquerten.

Wir hatten es geschafft und eine fast 22km lange Wanderung konnte sein Ende finden.

 Zur Abschlussrast und Ausklang des Tages kehrten wir im Restaurant „Schwarzbrennerei“ ein und konnten uns an Speisen  und Getränken laben.

Obwohl  während der Wanderung das Barometer laufend gefallen ist, hatten wir Glück, dass uns das schöne -aber sehr schwüle und drückende- Wetter treu blieb und uns erst bei der Heimfahrt die Gewitterfront erreichte. Dies war für die gute Stimmung während der Wanderung natürlich positiv.

Den Teilnehmern hat die Tour gut gefallen und sie hoffen auf eine Fortsetzung des Eifelsteiges im nächsten Jahr.

Gegen 22.00h erreichten wir wieder Gimmeldingen.

Bericht: Gerhard Spengler


 Unser herzlichster Dank geht an die Wanderführer Gerhard Spengler und Willibald Kratz, für die Ausrichtung und Durchführung dieser schönen Wanderung

 

 

 

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