Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

7 Wanderfreunde trafen sich morgens um 6:45 Uhr am Neustädter Hauptbahnhof, um mit dem Zug nach Albersweiler zu fahren.

In Albersweiler angekommen machten wir uns auf den 34 Kilometer langen Rückweg nach Neustadt. Bei strahlendem Sonnenschein wanderten wir die ersten 1,5 Stunden ebenerdig über Dernbach nach Ramberg. Hinter Ramberg erfolgte die erste Steigung hoch zur 444 Meter hochgelegenen Burgruine Ramburg.

Auf der Ramburg bzw. der Ramburgschenke wurde dann eine halbstündige Frühstücksrast eingelegt. Von der Ramburg aus genießt man einen wunderbaren Ausblick über den Pfälzerwald, den Ort Ramberg und die Burg Trifels bei Annweiler. Nach dem Frühstück liefen wir über die Markierungen „roter Punkt, grün-blauer Strich und rotes Kreuz“ zum Forsthaus Heldenstein. Unterwegs verließ uns das schöne Wetter und ein leichter Regenschauer ging über uns nieder. Es hörte zwar schnell wieder auf zu regnen, aber am Forsthaus Heldenstein ankommend, wurden wir dann richtig geduscht, so daß wir Schutz unter den Bäumen suchen mußten. Nach 20 Minuten hörte es wieder auf zu regnen, und wir machten uns zum Aufstieg zum 613 Meter hochgelegenen Steigerkopf. Unterwegs trafen wir auf die Heldensteine, die an die Helden des dreißigjährigen Krieges erinnern sollen.

Auf dem Steigerkopf steht der 1871 errichtete Schänzeltum. Es handelt sich hierbei um eine 13 Meter hohen, achteckigen Aussichtsturm.

Nach einer Viertelstündigen Rast ging es wieder hinunter. Vorbei an der Lolosruhe, an der Schutzhütte St. Martiner Fronbaum und der „Suppenschüssel“ bis zum Wanderparkplatz Hüttenhohl. Unser nächstes Ziel hatten wir unterwegs schon im Visier, die Kalmit. Beim Aufstieg auf die Kalmit machten wir einen kurzen Umweg über die Schutzhütte am Hüttenberg, von wo aus man einen wunderschönen Ausblick auf

St. Martin und die Rheinebene hat. Lang haben wir uns auf der Schutzhütte nicht aufgehalten, denn es fing gleich aus zwei Richtungen an zu grollen.

Es lagen noch 3 Kilometer bis zum 673 Meter hohen Kalmitgipfel vor uns. Wir liefen über das fantastische Felsenmeer und das Gewitter kam immer näher, bis es beim letzten Kilometer direkt über uns war.

Mit Blitz und Donner in Verbindung mit Graupelschauer erreichten wir gegen 15:15 die Ludwigshafener Hütte auf dem Kalmitgipfel.

Dort wurden wir von einigen Vereinsmitgliedern des PWV-Gimmeldingen erwartet, die mit dem Privat-PKW hochgefahren sind.

Die Kalmit ist der höchste Berg des Pfälzerwaldes und der zweihöchste (nach dem Donnersberg) in der Pfalz. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick in die Rheinebene bis hin zum Odenwald und Schwarzwald.

 Wandergruppe Weitwanderung

Aussichtspunkt „Donnersbergblick

 

Nach der einstündigen Nachmittagsrast entschieden sich vier Wanderer die letzten acht Kilometer nicht mehr mitlaufen zu wollen. Allerdings schloß sich noch ein Wanderfreund uns an, so daß wir uns zu viert auf den Heimweg machten. Der Markierung „roter Punkt“  folgend ging es erst abwärts bis zum Wanderparkplatz Hahnenschritt, dann wieder bergan zum 619 Meter hoch gelegenen Hohe Loog Haus. Dort tranken wir noch eine „Abschlußschorle“. Da schon wieder ein Gewitter im Anmarsch war, machten wir uns geschwind auf den Heimweg, vorbei an der Schutzhütte Speierheld, dem Nollensattel und dem Mausoleum zurück zum Neustädter Bahnhof, wo wir gegen 18:30 Uhr ankamen. Diesmal hatten wir mehr Glück, und wurden nicht mehr naß.

 

 Bericht und Foto: Uwe Rinka 


 Unser herzlichster Dank geht an die Wanderführer Uwe Rinka, Gerhard Lützel und Timo Stauch, für die Ausrichtung und Durchführung dieser schönen Wanderung

 

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