Pfälzerwald-Verein Gimmeldingen e.V.

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Nachtwanderung am 04./05.08.2012

In der Nacht vom 04./05.08.2012 war es wieder soweit, der PWV-Gimmeldingen veranstaltete eine Nachtwanderung. Um 22:00 Uhr trafen wir uns am Sportplatz des TV-Gimmeldingen.

Nach dem Begrüßen der Teilnehmer liefen wir bei schon eingesetzter Dunkelheit über den Kaiserweg mit der Markierung „Weißroter Strich“ über den Gimmeldinger Steinbruch zum Haardter Sportplatz Ludwigsbrunnen. Am Ludwigsbrunnen erwarteten uns noch zwei Wanderfreunde, und gemeinsam wanderten wir weiter über die Markierung „Roter Punkt“ – „Pfälzer Weinsteig“ zur Wolfsburg. Auf der Wolfsburg hielten wir dann unsere Mitternachtsrast ab. Ein noch „fast“ Vollmond spitzelte immer wieder durch die Wolkendecke, die sich allerdings immer mehr zuzog. Bei einer sommerlichen Temperatur von 18-20°C war es allerdings ein gemütliches Beisammensitzen, und man konnte die Aussicht von dort oben auf das Schöntal genießen.

 

Die Ruine der Wolfsburg am westlichen Ortseingang von Neustadt an der Weinstraße liegt auf einem Felsvorsprung des Wolfsbergs etwa 130 Meter über dem linken (nördlichen) Ufer des Speyerbachs, was einer Höhe von 270 Metern ü. NN entspricht. Von hier aus kann man heute noch den ursprünglichen Talweg in Richtung Lambrecht erkennen, an dem auch Spuren römischer Siedlungen entdeckt wurden. Quelle: Wikipedia

Danach ging es weiter über das Felsenmeer auf den Neustadter Bergstein. Unterwegs machten wir noch Bekanntschaft mit einigen Wildschweinen, die aber in unserem Taschenlampenlicht blitzschnell das Weite suchten. Der Bergstein lud ein, ein Viertelstündchen zu verweilen, und die Aussicht auf das nächtliche Neustadt zu genießen. Weiter führe uns der Weg zum „Steinerenen Hirsch“.

Beim „Steinernen Hirsch“ handelt es sich um ein Denkmal, was an den letzten Hirsch, den Friedrich Bauer aus Haardt hier am 2. Mai 1866 erlegte. Der Neustadter Bildhauer Philipp Steger meißelte das Tier in den Stein. Quelle: Wanderführer Weinbiet, Alfred Sitzmann

Wir folgten dem Weg weiter Richtung Weinbiet, welches schon bald an den Lichtern des 136m hohen Sendemastes zu sehen war. Gegen 2:45 Uhr erreichten wir das Weinbiethaus. Bei Kerzenschein machten wir es uns zunächst auf der Terrasse gemütlich, als uns ein zehnminütiger Regenschauer ins Haus zwang. Schon bald kam der „Frühstücksexpress Neuwald“ und wir nahmen gemeinsam unser Frühstück ein. Herzlichen Dank hierbei an Jutta, Heike und Dieter, die es ermöglichten, daß wir mit frischen Sonntagsbrötchen und Kaffee versorgt wurden.

Da um 6:02 Uhr die Sonne aufgehen sollte, machten wir uns nach dem Frühstück die 100 Stufen hinauf zum Aussichtsturm. Dort wurden wir allerdings durch eine geschlossene Wolkendecke enttäuscht, von der Sonne war leider nichts zu sehen. Nach einem Gruppenfoto vor dem Weinbiethaus, machten wir uns auf den Heimweg, über den Loosenbrunnen nach Gimmeldingen. Dort kamen wir gegen 7:30 Uhr an, und jeder freute sich auf nach dieser langen Nacht sein Bett aufzusuchen.

30 Wanderfreunde nahmen in dieser 19 Km langen Nachtwanderung teil, darunter 4 Jugendliiche


Bericht und Foto: Uwe Rinka

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